Erste Hilfe

Zupacken am Unfallort

Wenn Menschen nach einem Unfall dringend Hilfe brauchen, bist du in der Pflicht. Vielen graut vor solch einer Situation, dabei ist Erste Hilfe keine Hexerei. Lies hier, was wichtig ist und besiege deine Angst, etwas falsch zu machen.

Donnerstag, 26.03.2020
Lesezeit: 2 Minuten
Donnerstag, 26.03.2020
Lesezeit: 2 Minuten

Jemand ist bewusstlos und atmet nicht mehr? Das tust du:

  1. Wähle 112, oder sorge dafür, dass jemand anderes das übernimmt.
  2. Stelle sicher, dass der Verletzte nichts im Mund hat, was die Atmung behindert. Notfalls den Mund leerräumen (z.B. Kaugummi, Gebiss, Erbrochenes, Zunge).
  3. Dreh den Verletzten auf den Rücken.
  4. Kniee dich neben den Oberkörper des Verletzten.
  5. Öffne die Kleidung über dem Brustkorb, notfalls aufreißen oder aufschneiden, Schere ist im Verbandskasten.
  6. Lege einen Handballen aufs Brustbein des Verletzten (eine Handbreit überm unteren Ende des Knochens).
  7. Drücke den Brustkorb des Verletzten mit beiden Händen und der Kraft deines ganzen Oberkörpers mindestens 5 Zentimeter zusammen.
  8. 30 Mal drücken, etwa zweimal pro Sekunde, zähle mit.
  9. Überstrecke den Kopf des Verletzten in den Nacken, öffne seinen Mund, drücke mit den Fingern seine Nase zu und spende 2 Mal Deinen Atem.
  10. Drücken, beatmen – das machst Du abwechselnd, bis professionelle Hilfe kommt.

Tu was, wenn Du an eine Unfallstelle kommst!

Wer hilft, bekommt deswegen niemals Ärger, auch wenn er Fehler macht.

1. Verteile Aufträge:
»Hallo Sie, bitte einen Notruf an 112!«
»Und Sie, stellen Sie Warndreiecke auf!«

»Hey, du, hol bitte einen Verbandskasten und komm mit mir zu den Verletzten!«

2. Starke Blutungen stillen

  • Schutzhandschuhe anziehen! Findest du im Verbandskasten!
  • Verletztes Körperteil möglichst hoch lagern, die meisten Blutungen kommen zum Stillstand durch Druck auf die Wunde; bei pulsierender Blutung Ader abdrücken
  • Wunde verbinden, ggf. mit Druckverband (Irgendwas Hartes wie Verbandspäckchen, Feuerzeug, etc. fest in den Verband einbinden.)

Erste Hilfe Bild für Bild: so geht's

1. Eigenschutz:

Warnwesten anlegen; wer nicht hilft, wird von der Straße geschickt (Autobahn: Hinter die Leitplanke!)

2. Unfallort sichern:

Warndreieck

3. Überblick verschaffen

Wo bin ich? Wie viele Ver­letzte? Jemand eingeklemmt? Verletzte mit Lebensgefahr?

4. Notruf 112 wählen
5. Verletzungen prüfen:

Lebensgefahr besteht bei starken Blutungen und bei Verletzten ohne Vitalzeichen (Bewusstlosigkeit, Atemstillstand)

6. Bei Atemstillstand:

Atemwege prüfen, ggf. freiräumen (Zunge, Mundinhalt), Wiederbelebung (30-mal Herzdruckmassage, 2-mal beatmen)

7. Bei Verletzungen ohne erkennbare Lebensgefahr:

Bewusstlose in stabile Seitenlage bringen; andere: ggf. Blutungen stillen, bei Kreislaufproblemen Beine hochlegen, seelischen Beistand leisten, beobachten; bei Unverletzten auf seelische Schockreaktion achten (Orientierungsverlust, wirre Äußerungen, irrationale Aktionen [rennen vll. auf die Straße] → zur Ruhe bringen, vor sich selbst schützen)

Jemand ist bewusstlos und atmet nicht mehr? Das tust du:

  1. Wähle 112, oder sorge dafür, dass jemand anderes das übernimmt.
  2. Stelle sicher, dass der Verletzte nichts im Mund hat, was die Atmung behindert. Notfalls den Mund leerräumen (z.B. Kaugummi, Gebiss, Erbrochenes, Zunge).
  3. Dreh den Verletzten auf den Rücken.
  4. Kniee dich neben den Oberkörper des Verletzten.
  5. Öffne die Kleidung über dem Brustkorb, notfalls aufreißen oder aufschneiden, Schere ist im Verbandskasten.
  6. Lege einen Handballen aufs Brustbein des Verletzten (eine Handbreit überm unteren Ende des Knochens).
  7. Drücke den Brustkorb des Verletzten mit beiden Händen und der Kraft deines ganzen Oberkörpers mindestens 5 Zentimeter zusammen.
  8. 30 Mal drücken, etwa zweimal pro Sekunde, zähle mit.
  9. Überstrecke den Kopf des Verletzten in den Nacken, öffne seinen Mund, drücke mit den Fingern seine Nase zu und spende 2 Mal Deinen Atem.
  10. Drücken, beatmen – das machst Du abwechselnd, bis professionelle Hilfe kommt.
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