Girokonto

Gern einmal lebenslang

Bargeldlos – so geht Kaufen und Verdienen heute. Dafür brauchst du ein Girokonto. Die Banken finden es aber nur toll, wenn du was drauf hast. Dann aber hast du die Wahl.

Mittwoch, 24.06.2020
Lesezeit: 2 Minuten
Mittwoch, 24.06.2020
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In diesem Artikel erfährst du

  • worauf du bei der Wahl eines Girokontos achten solltest
  • wer bei den Banken besonders begehrt ist
  • wann du mit Schwierigkeiten rechnen musst

Darauf achtest du bei der Suche nach einer Bank für dein Girokonto:

  • Was kostet das Konto?
    Hier gibt es oft große Unterschiede: Prüfe besonders auf versteckte Kosten, etwa für Überweisungen, Girokarte und Kontostandsabfragen.
  • Bei Jugend- und Azubi-Konten: Welche Konditionen gelten, wenn du mit der Ausbildung fertig bist?
  • Ist das Konto mit einer Giro- oder Kreditkarte verknüpft?
  • Bekommst du einen Dispo-Kredit? Wenn ja, wie hoch ist der Zins dafür?
  • Kannst du das Konto online oder per App führen? Ist es dann günstiger?

Gehalt, Miete, Ebay, Amazon – nichts davon und würde funktionieren ohne ein Girokonto. Deswegen heißt es ja mitunter auch Gehalts- oder Zahlungskonto. Wenn du also am modernen Geschäfts- und Erwerbsleben teilnehmen willst, brauchst du eins. Aber bei welcher Bank?

Am leichtesten ist die Entscheidung für Leute, die Geld haben. Dann ist die Auswahl groß, du brauchst nur Gebühren und Zinsen zu vergleichen und dir eine Bank auszusuchen, deren Kunde du auch übers Girokonto hinaus gern sein möchtest, etwa, weil sie gute Kredite gibt oder einen großzügigen Überziehungskredit einräumt.

Warum Banken auf Azubis und Studenten stehen

Schwierig wird es, wenn du Schulden hast. Bei einem negativen Schufa-Eintrag zieren Banken sich gern mal, ein Girokonto zu eröffnen, selbst wenn es sich um ein Guthabenkonto handelt, also eines, das du nicht überziehen kannst. Auf ein Basis-Girokonto – das  Jedermann-Konto – hat bei uns allerdings jeder ein Recht. Darauf kannst du dich im Zweifel berufen.

Gute Chancen haben Jugendliche, Studenten und Auszubildende. An ihnen sind die Banken besonders interessiert, weil sie sich eine lebenslange Geschäftsbeziehung mit jenen erhoffen, die früh bei ihnen Kunde werden. Deshalb bieten viele Banken jungen Menschen Sonderkonditionen an, etwa ein gebührenfreies Girokonto oder ein Konto mit einem Guthabengeschenk.

Wenn regelmäßig Geld auf dein Konto kommt, darfst du meistens auch mal mehr ausgeben als du gerade auf dem Konto hast. Dieser Überziehungskredit ist auch bekannt als Dispositionskredit oder einfach Dispo. Aber Achtung: Ein überzogenes Konto sollte nicht Dauerzustand werden. Dispo-Kredite sind nämlich recht teuer. Die Banken berechnen dafür am Monatsende zwischen 10 und 15 Prozent Zinsen.

Darauf achtest du bei der Suche nach einer Bank für dein Girokonto:

  • Was kostet das Konto?
    Hier gibt es oft große Unterschiede: Prüfe besonders auf versteckte Kosten, etwa für Überweisungen, Girokarte und Kontostandsabfragen.
  • Bei Jugend- und Azubi-Konten: Welche Konditionen gelten, wenn du mit der Ausbildung fertig bist?
  • Ist das Konto mit einer Giro- oder Kreditkarte verknüpft?
  • Bekommst du einen Dispo-Kredit? Wenn ja, wie hoch ist der Zins dafür?
  • Kannst du das Konto online oder per App führen? Ist es dann günstiger?
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