Niemals einfach abhauen!

Was tun, wenn’s doch gekracht hat

Du kommst gerade an eine Unfallstelle? Hast selbst einen Unfall gebaut, aber du bist okay? Dann raus aus dem Wagen, klaren Kopf behalten und Verantwortung zeigen. Hier steht alles, was du jetzt wissen musst.

Donnerstag, 26.03.2020
Lesezeit: 3 Minuten
Donnerstag, 26.03.2020
Lesezeit: 3 Minuten
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In diesem Artikel erfährst du:

  • wie du dich und eine Unfallstelle sicherst,
  • wie du mit deinem Unfallgegner verbleibst.
  • Hier ist unsere Erste-Hilfe-Anleitung.

Das machst du jetzt:

  • Warnblinker an,
  • Warnweste anlegen,
  • Warndreiecke aufstellen,
  • Verletzte checken,
  • wenn nötig, Notruf alarmieren: 112,
  • wenn nötig, Erste Hilfe leisten,
  • Personlien tauschen mit dem Unfallgegner.

Polizei ist nur nötig

  • bei Verletzten,
  • bei größerem Schaden,
  • bei Leasing-, Leih- und Firmenwagen,
  • bei Unfallflucht,
  • bei unklarer Schuld und Streit.

Jahr für Jahr rumst es auf Deutschlands Straßen rund 2,6 Millionen Mal. Dabei gibt es etwa 400.000 Verletzte und 3.300 Verkehrstote. Zwar sinken diese Zahlen seit Jahren kontinuierlich, aber die Wahrscheinlichkeit ist verdammt hoch, dass man in seinem Leben als Fahrerin oder Fahrer auch mal in den einen oder anderen Unfall verwickelt wird. Und dann ist es gut zu wissen, was zu tun ist:

Unfallbeteiligte dürfen niemals einfach abhauen. Wer das tut, macht sich strafbar! Die Folgen sind:

• Geldstrafe, 
• Eintrag ins Vorstrafenregister,
• Punkte in Flensburg,
• Fahrverbot oder gar Führerscheinentzug,
• Ärger mit der Versicherung.

Unfallbeteiligte sind gesetzlich verpflichtet, ihre Personalien auszutauschen. Wer die Unfallstelle verlässt, ohne dies zu tun, oder wer falsche Angaben macht, gilt ebenfalls als unfallflüchtig.

Nach einem Unfall gilt:

  1. Warnblinker setzen, Warnweste anlegen, Unfallstelle sichern und klären, ob es Verletzte gibt.
  2. Die Polizei sollte gerufen werden, wenn Mietwagen, Leasing- oder Firmenfahrzeuge beteiligt sind, wenn es Verletzte gibt und wenn man mit dem Unfallgegner in Streit gerät oder er sogar Unfallflucht begangen hat. Bei allen sonstigen Umständen und Bagatellschäden sowie bei klaren Verhältnissen kann auf die Polizei verzichtet werden.
  3. Ist jemand verletzt, dann unbedingt den Notruf alarmieren (112) und selbst Erste Hilfe leisten.
  4. In jedem Fall sollte man die Lage am Unfallort und die Schäden fotografieren. Das erleichtert den Versicherungen die Schadensabwicklung.
  5. Nur bei schweren Unfällen übernimmt die Feuerwehr das Aufräumen. Bei kleineren Karambolagen ist es Aufgabe der Unfall beteiligten, Scherben, Metall- und Plastikteile zu beseitigen.
  6. Wenn Fahrzeuge abgeschleppt werden müssen, dann übernimmt die Versicherung meist nur den Transport in die nächst gelegene Werkstatt. Auf eigene Rechnung kann man die Werkstatt aber frei wählen.

Manche Verletzungen zeigen sich erst ein paar Tage nach einem Unfall. Wer also später doch noch Nacken- oder Kopfschmerzen bekommt, sollte zum Arzt und das dokumentieren lassen für etwaige Schmerzensgeldforderungen.

Das machst du jetzt:

  • Warnblinker an,
  • Warnweste anlegen,
  • Warndreiecke aufstellen,
  • Verletzte checken,
  • wenn nötig, Notruf alarmieren: 112,
  • wenn nötig, Erste Hilfe leisten,
  • Personlien tauschen mit dem Unfallgegner.

Polizei ist nur nötig

  • bei Verletzten,
  • bei größerem Schaden,
  • bei Leasing-, Leih- und Firmenwagen,
  • bei Unfallflucht,
  • bei unklarer Schuld und Streit.
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